Lebenslauf Länge: eine oder zwei Seiten?

In der DACH-Region gelten ein bis zwei Seiten als Standard. Welche Länge richtig ist, hängt nicht vom Alter ab, sondern von der Zahl relevanter Stationen. Eine halb leere zweite Seite wirkt schwächer als eine dichte erste.

Die Vorlage wird direkt in deinem Profil geöffnet — auch wenn du sie noch nie gespeichert hast.

Wann eine Seite reicht

Eine Seite ist die richtige Wahl, wenn du noch wenige Stationen hast.

  • Berufseinstieg, Ausbildung, Studium ohne lange Nebenjobhistorie
  • Weniger als etwa fünf Jahre Berufserfahrung
  • Bewerbung auf Mini- oder Werkstudentenjobs

Wann zwei Seiten sinnvoll sind

Ab etwa fünf bis sieben Jahren Berufserfahrung, bei Führungsverantwortung, Projektlisten oder Publikationen. Wichtig ist der Aufbau: Die wichtigsten Stationen stehen auf Seite 1, Seite 2 nimmt ältere Stationen, Weiterbildungen und Kenntnisse auf und trägt Name und Seitenzahl in der Kopfzeile.

Sinnvoll kürzen statt Schrift verkleinern

Streiche Stationen, die älter als 15 Jahre sind oder nichts zur Stelle beitragen, fasse Nebenjobs in einer Zeile zusammen und reduziere Aufzählungen auf drei Punkte pro Station. Schriftgrößen unter 10 pt und Ränder unter 20 mm machen den Lebenslauf schlechter lesbar — KlarCV hält die DIN-5008-Maße fest und zeigt dir den Seitenumbruch live.

Häufige Fragen

Sind drei Seiten erlaubt?
Nur in Wissenschaft und Forschung, wo Publikationslisten üblich sind. In der Wirtschaft gilt das als zu lang.
Zählt das Deckblatt zur Länge?
Nein, Deckblatt und Anlagen zählen nicht zu den Lebenslaufseiten.
Wie fülle ich eine fast leere zweite Seite?
Gar nicht — kürze lieber auf eine Seite. Alternativ ergänzt du relevante Weiterbildungen oder Projekte.

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