Bewerbung nach Kündigung: sachlich bleiben, nach vorn schauen
Ob Eigenkündigung, betriebsbedingte Kündigung oder Aufhebungsvertrag: Der Wechsel selbst ist normal. Entscheidend ist, dass deine Unterlagen den Zeitraum lückenlos abbilden und dein Anschreiben nach vorn gerichtet formuliert ist — ohne Abrechnung mit dem alten Arbeitgeber.
Die Vorlage wird direkt in deinem Profil geöffnet — auch wenn du sie noch nie gespeichert hast.
Formulierungen für das Anschreiben
Ein Satz genügt, im Hauptteil oder kurz vor dem Schluss.
- „Nach der betriebsbedingten Umstrukturierung suche ich eine Position, in der ich …“
- „Ich habe mich bewusst für eine Neuausrichtung Richtung … entschieden.“
- „Seit 04/2026 stehe ich dem Arbeitsmarkt kurzfristig zur Verfügung.“
Was du nicht schreiben solltest
Kritik am früheren Vorgesetzten, Details zu Konflikten oder rechtlichen Auseinandersetzungen gehören nicht in eine Bewerbung. Sie erzeugen Rückfragen, die von deiner Eignung ablenken. Halte die Darstellung neutral und faktisch.
Lebenslauf und Verfügbarkeit
Trage die letzte Station mit korrektem Endedatum ein und ergänze — falls die Zeit seither länger ist — eine Zeile zu Weiterbildung oder Projektarbeit. Deine Verfügbarkeit gehört ins Anschreiben; sie ist bei kurzfristigem Bedarf oft dein stärkstes Argument.
Häufige Fragen
- Muss ich die Kündigung erwähnen?
- Im Lebenslauf nicht, dort zählen nur die Zeiträume. Im Anschreiben genügt ein sachlicher Satz, wenn eine Erklärung naheliegt.
- Was sage ich im Vorstellungsgespräch?
- Kurz die Ursache, dann der Blick nach vorn. Zwei bis drei Sätze reichen, danach zurück zur ausgeschriebenen Stelle.
- Schadet eine Kündigung in der Probezeit?
- Nicht zwingend. Erkläre sie kurz mit fehlender Passung und belege mit anderen Stationen, dass du längerfristig bleibst.
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